Stadtverordneter Martin Berg
| Wahlbezirk | 16 - Venusberg / Ippendorf |
| Adresse | Sigmund-Freud-Straße 18, 53123 Bonn |
| Familienstand | verheiratet, 2 Kinder |
| geboren | 1944 in Detmold |
| Beruf | Oberstudiendirektor Helmholtz-Gymnasium Bonn |
| Kontakt | Tel. privat: 281780, dienstlich: 777250, Fax: 777264 |
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| Homepage | Hier klicken! |
| Mandate und Funktionen | Stadtverordneter seit 1988, Beisitzer im Fraktionsvorstand, Kassenprüfer der Fraktion |
| Ämter in der CDU | stellv. Vorsitzender OV Venusberg/Ippendorf |
| Persönlicher Stellvertreter | Ingo Schulze |
Lesen Sie hier den Newsletter "Schule", Ausgabe Dezember 2011! [107 KB]
Sehr geehrte Ippendorfer und Venusberger Mitbürger!
Als Ihr im Wahlbezirk 16 Venusberg/Ippendorf direkt gewählter Stadtverordneter freue ich mich darüber, einen so schönen und mit wenigen gravierenden kommunalpolitischen Problemen belasteten Wahlbezirk im Rat der Stadt Bonn vertreten zu dürfen. Gemeinsam mit meinem CDU-Ortsverband und unserem Bezirksverordneten Wolfgang Minnich bemühe ich mich, Ihre Sorgen und Wünsche zu erkennen und soweit möglich Abhilfe zu schaffen.
Werden Ippendorf und der Venusberg zur Großbaustelle?
Es ist lange her, dass Bautätigkeit hier vor Ort so intensiv war wie jetzt. Auf dem Venusberg ist es vor allem das Universitätsklinikum, das zur dauerhaften Großbaustelle geworden ist.
In jüngster Vergangenheit wurden z.B. die Hautklinik erweitert und umgebaut einschließlich einem neuem Hörsaal, Augen- und HNO-Klink erweitert, das Biomedizinische Zentrum neu gebaut und das Parkhaus Nord erstellt.
Aber es geht weiter. Gerade wird zwischen HNO-Altbau und Operativem Zentrum (OPZ) eine Modulklinik hochgezogen: Neubau der medizinischen Klinik III, wird ferner ein neuer Kindergarten gebaut, ein neuer Medien- und Energiekanal geschaffen usw. In den nächsten 10 Jahren sollen ca. 600 Millionen Euro investiert werden, die Bettenzahl von knapp 1200 auf 1350 erhöht werden und die Parkplatzzahl von derzeit 2100 auf 2700 erhöht werden. Da wird klar, dass die Auswirkungen auch auf unsere Wohngebiete erheblich sein werden (siehe auch weiter unten zur Gestaltung des Bernhard-Berzheim-Platzes und den gewünschten Kreisel beim Dorfplatz).
Zur Erweiterung der Wohnbebauung im Bereich Ippendorf/Venusberg laufen im Moment einige große Projekte, die den Ippendorfern und Venusbergern nicht nur Freude bereiten.
Da wäre als Erstes das Gelände der ehemaligen Tschechischen Botschaft zu nennen. Die Baugesellschaft Areal will hier das sogenannte "Smetana-Carrée" errichten. Erste auf einer Bürgerversammlung im Frühsommer vorgestellte Pläne stießen auf wütende Kritik nicht nur in der Nachbachbarschaft. Wir haben zusammen mit unserem Grünen Koalitionspartner eine Begehung mit Nachbarn und Kritikern gemacht, um deren Argumente kennenzulernen. Die CDU-Ratsfraktion hat auf meinen Antrag hin beschlossen, den von der CDU-Fraktion bereits 2002 initiierten bestehenden Bebauungsplan zur Grundlage zu machen, der Bauvolumen und -fläche im derzeitigen Zustand festschreibt. Das schließt Änderungen in der Aufteilung des Geländes und maßvolle Erweiterung der Bebauung nicht aus. Die Diskussion ist noch nicht beendet.
Die CDU wird mit den Bürgern im Gespräch bleiben und nur einer Lösung zustimmen, die die berechtigten Interessen der Bürger und des Ortes berücksichtigt.
Die Diplomatenschule soll verkauft werden. Da sich bisher kein Investor gefunden hat, der die derzeitige Bebauung einem im Flächennutzungsplan vorgesehenen "Gemeinbedarf" (öffentliche Gebäude und Anlagen für kulturelle, soziale und gesundheitliche Zwecke) zuführen will, erwägt der Eigentümer (Bund), einen Investor zu finden, der Wohnbebauung realisiert. Hier ist derzeit an ca. 60 Einfamilienhäuser gedacht. Da dies einer Änderung des Flächennutzungsplanes bedarf, ist das Projekt nicht nur aus Ippendorfer Sicht, sondern auch in städtischem Gesamtzusammenhang zu sehen. Die Diskussion fängt gerade erst an und wir werden darauf bestehe, dass örtliche Belange und die Interessen der Nachbarn bei allen Änderungswünschen einbezogen werden.
Nicht ganz so groß wie die beiden genannten Projekte ist das Projekt der katholischen "Heilig Geist"-Gemeinde auf dem Venusberg. Der Kirchenvorstand hatte kürzlich örtliche Vertreter der Parteien eingeladen, um über den Stand der Dinge zu informieren. Die Nebengebäude der Kirche haben erheblichen Sanierungsbedarf. Die Gemeinde kann die notwendigen Maßnahmen nicht finanzieren. Ein Neubau käme genauso teuer wie die Sanierung. Deshalb plant die Gemeinde einen Neubau auf der westlichen Seite ihres Grundstückes und will den östlichen Teil verkaufen.
Auch bei dieser Maßnahme werden wir darauf achten, dass die Belange der Nachbarn beachtet werden. Wichtig ist auch, dass bei einer Neubebauung des östlichen Teiles an der Don-Bosco-Straße der wertvolle Baumbestand weitestgehend erhalten bleibt. Andererseits ist die katholische Gemeinde mit ihren vielseitigen Angeboten an Gemeindeleben und den drei von ihr getragenen Kindergartengruppen unverzichtbar für Venusberger Bevölkerung. Daher werden wir das Vorhaben der Gemeinde kommunalpolitisch positiv begleiten.
Die Erweiterung des Klinikums wird das Verkehrsaufkommen in unseren Ortsteilen weiter erhöhen. Große Probleme bereitet dabei die Situation am Bernhard-Berzheim-Platz. Wie bekannt ist geplant, an dieser Stelle eine Kreisellösung zu realisieren. Ein genauer Plan liegt noch nicht vor. Mitbürger sind an uns herangetreten und haben uns eine Planungsidee unterbreitet, wie eine befriedigende Lösung aussehen könnte. Der Vorschlag ist hier abgebildet. Unser kommunalpolitischer Arbeitskreis wird diesen Plan diskutieren und nach einer Optimierung den Bürgern in einer Bürgerversammlung vorstellen. Wir finden es gut, wenn sich die Bürger aktiv in die Planung ihres Wohngebietes einmischen und konstruktive Vorschläge machen. So stellt sich die schwarz-grüne Rathauskoalition Bürgerbeteiligung vor.
In diesem Zusammenhang verweisen wir auf den teilweise sehr hässlichen Zustand des Bernhard-Berzheim-Platzes. Wir haben hierzu für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Bonn eine Große Anfrage gestellt. Insbesondere der Brunnen bereitet immer wieder Probleme. Da muss eine Lösung her.
Massiv und erfolgreich hat sich der CDU-Ortsverband für die Sanierung des Sportplatzes Ippendorf durch einen Kunstrasen eingesetzt. Wie in der Presse zu lesen war, sind die Kosten deutlich höher als zunächst geschätzt. In der Bezirksvertretung konnte nur durch die Stimmen der CDU-Fraktion verhindert werden, dass es zu einem Baustopp kam (SPD und Grüne enthielten sich mehrheitlich, FDP stimmte dagegen) sodass jetzt weitergebaut werden kann.
Großen Unmut bei den Nachbarn erzeugten auch die Pläne des HTC Schwarz-Weiss zum Neubau einer Hockey-Halle. Den vom Verein favorisierten Standort auf der Wiese neben dem Kunstrasenplatz wird die Stadt entgegen früheren Verlautbarungen nicht genehmigen, weil ihr das vom Regierungspräsidenten untersagt wurde. Damit entfällt auch der Beschluss des Unterausschusses Bauplanung, eine Bürgerversammlung einzuberufen, der auf Antrag von Schwarz-Grün eingebracht wurde.
Nunmehr gibt es Bemühungen, die Halle direkt hinter der Tennishalle zu bauen. Die entsprechende Stelle liegt jedoch im Landschaftsschutzgebiet. Wir halten es für verantwortbar, den Landschaftsschutz hier aufzuheben, aber das ist mühselig und kostet zumindestens sehr viel Zeit, weil dies nicht allein vom Rat der Stadt Bonn beschlossen werden kann. Wir werden diese Bemühungen dennoch unterstützen, weil eine Hockeyhalle im Interesse vieler Ippendorfer Familien ist, die bisher ihre Kinder im Winter zum Hockeytraining quer durch Bonn transportieren müssen.
















