© Zaha Hadid Architects / London, Deutsche Post AG

Ja zum Bonner Festspielhaus

Der Rat der Stadt Bonn hat am 24. November 2011 mit breiter Mehrheit den Grundsatzbeschluss zum Bau eines Festspielhauses in der Rheinaue gefasst. Die Bonner CDU begrüßt die Pläne zum Neubau eines Festspielhauses durch private Investoren. Sie begrüßt auch das spürbare bürgerschaftliche Engagement zur Realisierung dieses Projektes.

Bisher sind von der Deutschen Post AG 30 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Bei einem Bauvolumen von ca. 100 Mio. Euro fehlen noch ca. 70 Mio. Euro privater Gelder. Wir wollen aber, dass der Weg für dieses Projekt freigemacht wird.

Der CDU ist in Zeiten eines drohenden Nothaushaltes die Finanzierbarkeit des Großprojekts sehr wichtig. Wie wir alle wissen, birgt bei einem Festspielhaus nicht nur der Neubau, sondern vor allem auch der Unterhalt finanzielle Risiken. Für uns müssen im Fall eines Neubaus deshalb drei wichtige Rahmenbedingen erfüllt sein:

1. Keine Beteiligung der Stadt an den Investitionskosten mit Ausnahme städtebaulicher Begleitmaßnahmen im Projektumfeld
2. Begrenzung der finanziellen Beiträge der Stadt für den Betrieb auf ein verantwortbares Maß
3. Einbettung des Projektes in ein gesamtstädtisches Kultur- und Hallenkonzept

Keine Experimente, so lautete nicht nur Adenauers Motto im Bundestagswahlkampf 1957, und keine Experimente sollen auch mit dem Festspielhaus gemacht werden. Dazu ist uns das Projekt viel zu wichtig, genauso wie Ludwig van Beethoven!

Video zum Entwurf von Zaha Hadid

Beethoven Concert Hall Bonn by Zaha Hadid Architects

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