14.12.2011 Spende "Mütter bilden - Kinder fördern"
Foto: who Die Schüler bedankten sich mit eine Lied bei der Bürgermeisterin (v.r.: Britta Hussong, Stefan Werker, Petra Thorand
Die Schüler der GGS Medinghoven waren schon recht aufgeregt, als Bürgermeisterin Petra Thorand ihnen einen Besuch abstattete. Obwohl sie den Grund dieses Besuches erst beim Besuch selber erfuhren, hatten sie sich schon vorher im Unterricht etwas darauf vorbereitet.
Rektor Stefan Werker stellte die Bürgermeisterin den Schülern vor. Die Schüler bedankten sich für den Besuch, indem sie das mit der stellv. Rektorin Britta Hussong einstudierte Lied "Kleinen Igel schlafen gern" vortrugen. Danach musste Petra Thorand viele Fragen beantworten: Wie sind sie Bürgermeister geworden? Was mußt Du arbeiten? Bekomme ich ein Autogramm von Dir? Erstaunen gab es unter den Kindern bei der Frage nach dem Verdienst als Bürgermeister, als Thorand ihnen antwortete, dass es außer einer Aufwandsentschädigung, z.B. für Benzin usw., keine Bezahlung für dieses Ehrenamt gibt.
Weiteres Erstaunen erfolgte bei ihnen, als Petra Thorand ihnen den Grund ihres Besuchs mitteilte. Aus dem Topf der CDU-Fraktionsgelder für gemeinnützige Zwecke hatte sie einen Scheck über 400 Euro für das Programm "Mütter bilden - Kinder fördern" mitgebracht, das an der GGS Medinghoven bis zum letzten Jahr lief und bei dem es um Förderung der Mehrsprachigkeit und Elternbildung geht.
"Für dieses Projekt benötigen wir im Jahr rund 11.000 Euro", berichtete Rektor Werker. Und da es an Großspendern gefehlt habe, sei das Programm, das sich an Eltern und speziell Mütter aus anderen Kulturkreisen wendet, um ihnen unser Schulsystem nahezubringen, vorerst eingestellt. "Dabei ist dieses Programm gerade für Medinghoven wichtig", sagte Thorand, der das Projekt sehr am Herzen liegt. Die Lernerfolge der Schüler waren nach dem Projekt größer, bei dem die Mütter einmal die Woche die Schule besuchten, ihre kleinen Kinder in Obhut geben konnten und etwas über die Begrifflichkeiten im Deutschen Schulsystem lernten. Dabei ging es z.B. um profane Dinge wie "Wie ist der Unterricht gestaltet", "Was macht mein Kind in der Schule". "Viele Eltern wußten nicht, dass sie sich z.B. über die Klassenpflegschaft mit einbringen können", berichtete Rektor Werker, der allein für die Honorarkräfte bei diesem Projekt rund 4.000 Euro benötigt.
Quelle: Schaufenster Bonn









